Event-IT · Live-Audio · DACH-Raum

Für Veranstaltungen, die zu groß zum Improvisieren sind.

Zwischen dem Stadtfest mit Venue-WLAN und dem Mega-Festival mit eigenem Rechenzentrum liegt die Mitte: 5.000 bis 30.000 Besucher, mehrere Bühnen, Cashless am Ausschank, Scanner am Einlass, Akkreditierung, Pressezone, Streaming. Dort entscheidet das Produktionsnetz darüber, ob der Showtag läuft — und dort gibt es kaum Spezialisten.

  • Open-Air- und Indoor-Festivals mit mehreren Bühnen
  • Stadtfeste, Weinfeste und Sportveranstaltungen mit Cashless und Einlasskontrolle
  • Regionale Großveranstaltungen von Kommunen, Vereinen und Agenturen
  • Veranstalter, die bisher mit Venue-WLAN und LTE-Routern improvisiert haben
  • Produktionen, deren Cashless- oder Ticketing-Anbieter ein Netz voraussetzt
Netzwerktopologie eines Festivals: drei Uplinks (Glasfaser, Mobilfunk Carrier A und B) zum Production-Office mit USV und Monitoring, Glasfaser-Backbone zu Hauptbühne, Bühne 2, Pressezone, Einlass und Ausschank, getrennte VLANs für Crew, Presse, Ticketing, Cashless, Public-WLAN und Dante-Audio

Kritische Funktionen zuerst, Besucher-WLAN danach.

Wir kartieren, was nicht ausfallen darf, und bauen das Netz von dort aus nach außen.

01

Kasse und Einlass isoliert

Cashless-Terminals, Kassen und Ticketscanner in eigenen VLANs, nur Outbound zum Zahlungs- bzw. Ticketing-Dienstleister, verkabelt statt WLAN, wo es geht — und mit USV an jedem kritischen Knoten.

02

Pfadvielfalt statt einer Leitung

Glasfaser oder Hausanschluss plus gebündelter Mobilfunk auf zwei Carriern, bei Bedarf weitere Pfade je nach Gelände. Fällt ein Weg aus, übernimmt der nächste — in Sekunden, nicht in Stunden.

03

Offline-fähig geplant

Cashless- und Ticketing-Systeme arbeiten offline weiter, wenn man ihre Sync-Punkte und Bandbreiten kennt. Wir setzen die Netzanforderungen Ihres Anbieters um, statt sie dem Zufall zu überlassen.

04

Crew, Presse, Produktion getrennt

Production-Office, Crew-Tablets, Pressezone mit Bandbreiten-Quota, Streaming-Uplink für die Regie — jede Gruppe im eigenen Netz, dokumentiert und mit Zugriffskontrolle.

Wir bauen nicht nur. Wir bleiben.

Das Netz ist am Showtag nur so gut wie die Person, die es anschaut. Deshalb gehört zu jedem Produktionsnetz ein Lasttest vor der Show, ein Monitoring-Platz während der Show und eine Übergabe danach.

  • Lasttest am Tag vor der Show — Probleme fallen dort raus, nicht im Showbetrieb
  • Monitoring während der Show: AP-Auslastung, Uplink-Status, Kassen-VLAN in Echtzeit
  • Personal in Bereitschaft, das auf Alarme reagiert — 24/7 über die Festivaldauer
  • Dokumentation zur Übergabe: VLAN-Zuteilungen, AP-Positionen, Kabelwege mit Endpunkten
  • Abstimmung mit Cashless-, Ticketing- und Sicherheitsdienstleistern vorab
  • Auf Wunsch nur Teilgewerke: Kassen-Netz, Backstage-WLAN oder Showtag-Monitoring

Drei Bühnen, vier Tage, 15.000 Besucher pro Tag.

Ticketing durchgängig im Sub-Sekunden-Bereich, Stream ohne Reconnect — die ganze Referenz lesen →

5
getrennte VLANs für Crew, Presse, Ticketing, Akkreditierung, Public
22
Access-Points auf dem Gelände
< 2 s
Failover beim Glasfaser-Ausfall
0
spürbare Ausfälle im Showbetrieb

Fragen zur Festival-IT.

Reicht nicht der Mobilfunk, den die Netzbetreiber zum Festival verstärken?+

Für die Besucher oft ja — für die Produktion nein. Die temporären Masten der Betreiber bedienen deren eigene Kunden; sie liefern kein WLAN, kein Kassen-VLAN und keinen reservierten Uplink für Ihre Regie. Wenn 15.000 Smartphones denselben Mast nutzen wie Ihre Scanner, verliert der Scanner. Ein Produktionsnetz hält kritische Funktionen von diesem Verkehr fern.

Unser Cashless-Anbieter sagt, sein System läuft offline. Brauchen wir dann noch ein Netz?+

Ja — und genau deshalb ein geplantes. Offline-Modi überbrücken Ausfälle, aber Guthaben-Aufladung, Sync-Punkte, Reporting und Einlass-Abgleich brauchen Verbindung. Wir setzen die Netzanforderungen Ihres Anbieters um: eigenes VLAN, reservierte Bandbreite, USV, redundanter Uplink. So wird der Offline-Modus zur Reserve statt zum Normalzustand.

Ab welcher Größe lohnt sich ein eigenes Produktionsnetz?+

Sobald Zahlung, Einlass oder Akkreditierung vom Netz abhängen — das ist meist ab einigen Tausend Besuchern oder ab der zweiten Bühne der Fall. Unsere Referenz hatte 15.000 Besucher pro Tag; wir planen aber ebenso für Stadtfeste und Sportveranstaltungen, die nur Kasse und Einlass absichern wollen.

Was kostet das?+

Das hängt von Gelände, Zonen und der Zahl kritischer Systeme ab — nicht von einer Pauschale. Nach einem Gespräch über Fläche, Besucherzahl und Anbieter nennen wir Ihnen ein Paket aus Planung, Aufbau, Betrieb und Übergabe mit klaren Positionen. Teilgewerke wie nur das Kassen-Netz sind möglich.

Wie viel Vorlauf brauchen Sie?+

Für Festivals planen wir gerne 3–6 Monate im Voraus — unser Referenz-Veranstalter kam rund 4 Monate vorher auf uns zu, der Aufbau vor Ort begann 96 Stunden vor der Show. Kurzfristige Anfragen prüfen wir trotzdem immer.

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Dante über dasselbe Backbone

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Für Eventdienstleister

Sie liefern das Festival, wir die Infrastruktur darunter.

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Nächstes Jahr ohne Netzprobleme?

Schicken Sie uns Gelände, Besucherzahl und Ihre Cashless-/Ticketing-Anbieter — wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.

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